Blog #allaboutpayment
Design follows function
Ab dem 2. Halbjahr 2026 geben die ersten Sparkassen die Sparkassen-Card im neuen Design aus. Nach 15 Jahren erhält sie ein sichtbares Update – und bleibt zugleich ein vertrauter Begleiter im Alltag.
Denn die Sparkassen-Card steht seit Jahrzehnten für den Zugang zum Girokonto. Ihr Design war dabei immer Ausdruck ihrer Zeit – und knüpft auch heute an diese lange Geschichte an.
05.05.2026
Blog #allaboutpayment
Design follows function
Ab dem 2. Halbjahr 2026 geben die ersten Sparkassen die Sparkassen-Card im neuen Design aus. Nach 15 Jahren erhält sie ein sichtbares Update – und bleibt zugleich ein vertrauter Begleiter im Alltag.
Denn die Sparkassen-Card steht seit Jahrzehnten für den Zugang zum Girokonto. Ihr Design war dabei immer Ausdruck ihrer Zeit – und knüpft auch heute an diese lange Geschichte an.
05.05.2026
Jetzt geht’s los! Die ersten Sparkassen starten ab dem 2. Halbjahr 2026 damit, die Sparkassen-Card im komplett neuen, frischen und modernen Look an ihre Kund:innen auszugeben.
Nach 15 Jahren erhält unser „inoffizieller“ Markenbotschafter – die Sparkassen-Card im markanten HKS13 Rot – ein neues Design. Es war an der Zeit, den Sparkassen-Kund:innen eine Karte zu bieten, die nicht nur durch einen hohen Wiedererkennungswert besticht, sondern auch die neuesten Technologien integriert. Unsere Designlinie „Stark & einzigartig“ spiegelt nun die Souveränität und Stärke unserer Marke wider und unterstreicht unsere Marktführerschaft. Die cleane Vorderseite rückt das Sparkassen-Logo durch die Haptik und glänzende Optik und damit den Markenkern in den Vordergrund – die Sparkasse steht als deutscher Payment-Marktführer für sich.
In der langen und ereignisreichen Geschichte der girocard (bei den Sparkassen ist das die „Sparkassen-Card“) gab es schon einige Designwechsel für die Karte. Die Gestaltung der Sparkassen-Card war immer auch Ausdruck dafür, was mit der Karte technologisch alles möglich war, für welche Kund:innen-Zielgruppen die Karte gedacht war und welche Markenbotschaft über die vergangenen Jahrzehnte mit dem „Schlüssel zum Girokonto“ transportiert werden sollte.
Die (Design-)Geschichte der girocard (und damit auch der Sparkassen-Card) begann vor fast 60 Jahren.
Am 15. Januar 1968 starteten die deutschen Banken und Sparkassen mit der Ausgabe der ersten eurocheque-Karten. Das waren zunächst nichts anderes als Garantiekarten, mit denen man Bargeld beim entsprechenden Kreditinstitut erhalten oder Scheckzahlungen im Handel authentifizieren konnte. Damit war aber der Grundstein gelegt für das elektronische Bezahlen, wie wir es heute kennen und ganz selbstverständlich nutzen. Denn aus der reinen Scheckgarantiekarte wurde später die „eurocheque“-Karte („ec“-Karte).
Die ursprüngliche Garantiekarte ohne eigene Bezahlfunktion wurde Ende der 70er Jahre um eine erste Debit-Funktion erweitert: In der Bundesrepublik Deutschland wurden die ersten eurocheque-Karten als Plastikkarten mit maschinenlesbaren Magnetstreifen ausgegeben. Fortan konnten Kund:innen mit ihr an Geldautomaten der Banken und Sparkassen Bargeld beziehen. Das deutsche Geldautomaten-System war geboren.
Die Spitzenverbände des deutschen Kreditgewerbes schließen eine „Rahmenvereinbarung über die Abwicklung bargeldloser Zahlungen an automatisierten Kassen von Handels- und Dienstleistungsunternehmen mit institutsübergreifender Nutzung“. Dieser technokratische und sperrige Titel markiert den Startschuss für den Aufbau eines elektronischen bargeldlosen Zahlungssystems (Point of Sale (POS)- System) - mit der ec-Karte als Bezahlmedium. Die Sparkassen nehmen die ersten ec-Geldautomaten in Betrieb.
Vier Jahre später: Die Sparkassen führen die „S-CARD“ als einheitliche Kundenkarte ein. Sie ermöglicht es auch Kund:innen ohne eurocheque-Karte, überall in Deutschland die Geldautomaten der Sparkassen zu nutzen.
Bis zur ersten Zahlung direkt mit der Karte im Handel war es jedoch noch ein weiter Weg. 1990 genehmigt das Bundeskartellamt das „electronic cash-System“ (Zahlen mit ec-Karte und Geheimzahl) der deutschen Kreditwirtschaft. Am 16. Juli startet das System bei Händlerkunden von Sparkassen in Ludwigsburg und im Raum Hannover, dort hieß es dann an der Ladenkasse erstmals „Mit Karte, bitte.“. Für Sicherheit sorgte dabei schon ab der ersten Transaktion die persönliche Geheimzahl (PIN). Die Sparkassen-Finanzgruppe führte damit als erste Gruppe des deutschen Kreditgewerbes die neue Zahlungsart ein.
Die Sparkassen erweitern das Leistungsspektrum der S-CARD. Mit ihr ist nunmehr auch der Bargeldbezug an allen Sparkassen-Geldautomaten deutschlandweit sowie in elf europäischen Ländern möglich. Außerdem können die Kund:innen nun mit ihrer „S-CARD“ auch im electronic cah-Verfahren bezahlen.
Passend zur deutlich erweiterten Funktionalität wird das Erscheinungsbild aller Karten innerhalb der so genannten „S-Kartenfamilie“ (S-CARD Kundenkarte, S-CARD, S-CARD ec) angepasst. Die „S-CARD ec“ wird mit dem markanten „Beethoven“-Hologramm ausgestattet.
Wie unterschieden sich die drei Kartenarten? Die S-CARD Kundenkarte war eine reine „Schlüsselkarte“ für den Zugang zu SB-Bereichen und -Automaten (z. B. Kontoauszugsdrucker) der Sparkassen. Mit der S-CARD konnten die Kund:innen zusätzlich im Handel im ec-Verfahren bargeldlos bezahlen. Ebenso mit der S-CARD ec, die von Sparkassen – so munkelte man jedenfalls damals – nur an Kund:innen mit höherer Bonität ausgegeben wurde.
Der nächste technologische Meilenstein: Die Sparkassen beginnen damit, ihren Kund:innen neue ec-Karten auszuhändigen, die mit einem multifunktionalen Chip ausgestattet sind und als aufladbare „GeldKarte“ genutzt werden können. Außerdem können auf dem Chip Zusatzanwendungen gespeichert werden (z. B. Bonuskarten, ÖPNV-Tickets, Eintrittskarten, Zutrittsmerkmale und Alterslegitimation).
Mit Ablauf des Jahres endet die sogenannte eurocheque-Garantie. Das Zeitalter des eurocheques geht, auch wenn er weiter genutzt werden kann, langsam zu Ende. Grund: Der eurocheque spielt im täglichen Leben kaum noch eine Rolle. Die meisten Bürger:innen empfinden ihn als zu umständlich und zu unmodern.
Stattdessen nutzen die Kund:innen in immer stärkerem Maße Geldautomaten sowie das electronic cash Verfahren, das Bezahlen mit Karte und PIN. Durch die zufällige Buchstabengleichheit von eurochecque und electronic cash, bleibt der umgangssprachlich bekannte Name „ec“-Karte aber noch bis zum Start des girocard-Systems im Jahr 2007 bestehen.
Die Sparkassen-Finanzgruppe führt im Juli ihre neue Debitkarte, die Sparkassen-Card, ein. Sie ersetzt und vereinheitlicht die bisherige 3-teilige Kartenfamilie (S-CARD Kundenkarte, S-CARD, S-CARD ec). Insgesamt werden bis 2006 43 Millionen SparkassenCards ausgetauscht.
Die einheitliche Sparkassen-Card erhält auch ein neues Design – bestechend durch das wie gewebt scheinende Sparkassen-S auf der Vorderseite und den blassrosa Farbton – von Sparkassen-Insidern augenzwinkernd auch „schweinchenrosa“ genannt.
Die beiden Debitzahlungs-Systeme „electronic cash“ und „Deutsches Geldautomaten-System“ wurden im Jahr 2007 unter der neuen Dachmarke „girocard“ vereint. Gleichzeitig wurde die Bezeichnung „ec-Karte“ durch die Bezeichnung „girocard“ abgelöst. Die Bankkarten wurden ab diesem Zeitpunkt mit dem girocard-Logo versehen.
Mit dem Start der Fußballsaison 2009/2010 führen die Sparkassen erstmals in Deutschland kontaktloses Bezahlen ein – und zwar beim Bundesligisten Bayer Leverkusen ein. Fans können im Stadion durch Auflegen der Karte schnell und bequem bezahlen. Viele weitere Stadion-Projekte in den drei Fußball-Bundesligen, im Handball, Eishockey, Basketball und Volleyball werden in den kommenden Jahren folgen.
Die Entscheidung, ab 2012 alle neuen Karten mit der zusätzlichen Kontaktlos-Funktion auszugeben, ist gefallen. Im Juni verkünden die Sparkassen die Absicht, kontaktloses Bezahlen einzuführen. Es wird zunächst über die Prepaid-Funktion des Chips unter dem Markennamen „girogo“ angeboten, später dann unter dem Namen „girocard kontaktlos“.
Getreu dem bewährten Motto „Neue Technologie – neues Design“ wird die Sparkassen-Card „refurbished“ und ist seitdem im heute bekannten roten Sparkassen-Look im Einsatz.
Im Januar 2017 startete der deutschlandweite Rollout der kontaktlosen Zahlung mit der girocard im Handel.
Sieben große Einzelhandels- und Lebensmittel-Filialisten aus den TOP-20 des deutschen Handels akzeptieren girocard kontaktlos bundesweit in ihren Filialen: Aldi Nord und Aldi Süd, Lidl, REWE (REWE-Märkte, Penny- und toom-Baumarkt-Filialen), Kaufland, Norma und dm-drogerie-markt. Im Mineralölbereich setzt Esso bundesweit in allen Filialen auf die girocard-kontaktlos-Akzeptanz.
Ende des Jahres sind alle damals rund 45 Millionen Sparkassen-Cards mit der Kontaktlos-Funktion ausgestattet, die seitdem einen rasanten Siegeszug angetreten hat. Heute werden über 94% aller Sparkassen-Card-Zahlungen kontaktlos abgewickelt.
Der Kreis schließt sich: Nach über 15 Jahren erhält die Sparkassen-Card erneut ein neues Design, clean, sauber, edel – aufs wesentliche konzentriert und ein klarer Markenbotschafter für die Sparkassen-Finanzgruppe, der sich in 47 Millionen Brieftaschen und Portemonnaies deutscher Verbraucherinnen und Verbraucher befindet.
Das neue Design präsentieren wir ab der 2. Jahreshälfte 2026.
Wir sind Top Company 2026!
kununu, die führende Arbeitgeber Bewertungsplattform, hat die S-Payment GmbH als Top Company 2026 ausgezeichnet. Die Ehrung basiert auf den unabhängigen Bewertungen unserer Mitarbeitenden auf kununu und würdigt die hohe Zufriedenheit, das vertrauensvolle Miteinander und die wertschätzende Unternehmenskultur bei S-Payment.
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