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Unsere Erfahrungen zwischen Großstadt und Wildnis
11.09.2025
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Unsere Erfahrungen zwischen Großstadt und Wildnis
11.09.2025
Argentinien steht für leidenschaftlichen Fußball („die erste Religion“, wie unser Taxifahrer in Buenos Aires betonte), weite Steppen voller Rinder, mitreißenden Tango und die besten Steaks der Welt. Doch das Land hat noch viel mehr zu bieten. Mit einer Fläche von 2,8 Millionen Quadratkilometern ist Argentinien fast achtmal größer als Deutschland. Trotzdem leben hier nur etwa 46 Millionen Menschen, weniger als die Hälfte der deutschen Bevölkerung.
Die Bevölkerungsverteilung ist extrem ungleich. Rund 90 Prozent der Menschen konzentrieren sich auf nur 30 Prozent der Landesfläche, vor allem in den großen Städten und der fruchtbaren Pampa-Region. In der Metropolregion Buenos Aires leben etwa 15 Millionen Menschen, ein Drittel der Gesamtbevölkerung. Abseits der Städte wird das Land immer leerer. Im Norden und Süden gibt es weite, fast menschenleere Landstriche.
Diese Zahlen sind wichtig, um die Infrastruktur Argentiniens zu verstehen. Je weiter man sich von den Ballungsräumen entfernt, desto weniger entwickelt sind Straßen, Tankstellen und digitale Zahlungsmöglichkeiten. Viele Regionen sind auch heute noch nur mit dem Auto oder Bus erreichbar.
Unsere Reise begann in Buenos Aires. Von dort ging es direkt nach Esperanza, einer kleinen, aber charmanten Stadt in der Provinz Santa Fe mit etwa 50.000 Einwohnern. Die sechsstündige Fahrt durch die Pampa war unser erster Test für bargeldloses Bezahlen.
An den Tankstellen funktionierte das kontaktlose Bezahlen mit Debitkarte und Apple Pay problemlos. Auch Kreditkarten wurden überall akzeptiert. Die Tankstellen waren modern und gut ausgestattet, fast wie in Europa.
Eine Ausnahme gab es: Zigaretten konnte man teilweise nur bar kaufen. Der Grund dafür ist die Barzahlungspflicht, die Steuerhinterziehung verhindern, Betrug erschweren und den Schwarzmarkt eindämmen soll.
An den Mautstellen war es nicht immer möglich, mit Karte oder anderen digitalen Zahlungsmethoden zu bezahlen. Zwar akzeptieren einige Mautstellen elektronische Systeme wie Telepeaje oder Kreditkarten, doch nicht überall. Um nicht stecken zu bleiben, sollte man immer argentinische Pesos (ARS) dabei haben, besonders auf weniger befahrenen Routen.
Bilder: © Thomas Zumdiek
Unser nächstes Ziel waren die Iguazú-Wasserfälle, das größte Wasserfallsystem der Welt. Die 14-stündige Autofahrt von Santa Fe aus war lang, aber die Landschaft wurde immer faszinierender. Auch hier akzeptierten die Tankstellen kontaktlose Zahlungen, doch an den Mautstellen war Bargeld oft erforderlich.
In den Nationalparks auf argentinischer und brasilianischer Seite sowie in den umliegenden Geschäften und Restaurants gab es keine Probleme mit bargeldlosem Bezahlen. Die Region ist stark touristisch geprägt und entsprechend gut ausgebaut.
Unser letzter Stopp führte uns in eines der abgelegensten Gebiete Argentiniens, den Nationalpark Iberá. Die letzten 140 Kilometer ins kleine Dorf Colonia Carlos Pellegrini führten über eine holprige Schotterpiste, ein echtes Abenteuer.
Vor Ort erwartete uns ein kleines, aber traumhaft gelegenes Hotel direkt am Wasser mit atemberaubendem Ausblick. Doch hier stießen wir an Grenzen:
Unsere Reise durch Argentinien zeigte, dass bargeldloses Bezahlen möglich ist, selbst in abgelegenen Regionen. Moderne Tankstellen, touristische Hotspots und größere Städte sind gut aufgestellt. Doch je weiter man sich von den Ballungsräumen entfernt, desto wichtiger wird Bargeld, besonders für Mautstellen, kleinere Läden, Hotels und Restaurants in ländlichen Gebieten sowie für bestimmte Produkte wie Zigaretten. In einigen Läden und Restaurants wurde zudem ein Zuschlag von 10 Prozent für Kartenzahlungen verlangt. Das war zwar nicht die Regel, kam aber vor.
Argentinien ist ein Land der Kontraste, auch beim Bezahlen. Wer flexibel bleibt und sowohl Karte als auch Bargeld dabeihat, ist auf der sicheren Seite. Und wer sich auf die Abenteuer einlässt, wird mit atemberaubenden Landschaften, herzlichen Menschen und unvergesslichen Erlebnissen belohnt.
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